Wissenswertes zu Kreuzverschlag 

Kreuzverschlag

Der Kreuzverschlag ist eine traditionelle Muskelerkrankung mit unterschiedlichem Ausmaß. Dabei handelt es sich um eine Entzündung in der Rückenmuskulatur, die mit starken Schmerzen verbunden ist.

Symptome:

Die Anzeichen eines Kreuzverschlages sind deutlich. Meistens treten die Symptome plötzlich nach körperlicher Belastung auf, oft nach einer vorangegangenen Trainingspause. Das Pferd fängt an zu schwitzen, wird in der Hinterhand steif und kann sich nur noch mühsam fortbewegen. Im Extremfall kann es gar nicht mehr laufen. Häufig drückt das Pferd den Rücken nach unten, spreizt die Vorder- und Hinterbeine auseinander und nimmt eine sogenannte „Sägebockhaltung“ ein. Je nach Ausmaß kann die Muskulatur des Rückens und der Kruppe sehr hart werden, sie schwillt an und ist druckempfindlich. Puls und Atemfrequenz erhöhen sich und in bedrohlichen Fällen färbt sich der Urin dunkel.

Ursachen:

Der Grund für einen Kreuzverschlag ist eine Stoffwechselstörung. Je nach Schwere der Krankheit können sehr große Mengen an Muskelzellen betroffen sein. Dabei ist eine Übersäuerung der Muskulatur als Ursache nicht der Fall! Die Erkrankung tritt dann auf, wenn die Pferde zu viele Kohlenhydrate über das Futter aufnehmen. Diese werden in Glukose umgewandelt und in Form von Glykogen in der Muskulatur gespeichert. Wird mehr Glykogen gespeichert als verbraucht, kommt es zu einer Störung im Stoffwechsel. Überanspruchung im Training oder zu intensive Fütterung bei geringer Belastung können einen sporadischen Kreuzverschlag auslösen. Dieses ist bei Behandlung in der Regel heilbar. Auslöser können aber auch verschiedene Muskelstoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel PSSM sein. Diese sind jedoch chronisch und nicht heilbar. Oft reicht schon die geringste Muskelaktivität aus, um einen Kreuzverschlag auszulösen.

Therapie:

Tritt der Kreuzverschlag sporadisch auf, können eine Reduzierung der Futtermenge und mäßige Bewegung helfen. Auch das Warmhalten des Rückens mit Decken – nicht nur im Winter – kann sich positiv auswirken. Eine Stoffwechselerkrankung ist nicht heilbar. Aus diesem Grund muss man versuchen, ein gezieltes Bewegungsprogramm zu erstellen. Wichtig ist, dass die Pferde immer gleichmäßig bewegt werden und möglichst viel Auslauf bekommen. Stärke und Zucker im Futter sollten durch Fett ersetzt werden.

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